04.11.2017, von Christopher Isensee

Pilzsammler stürzt in Schacht

In einem Waldstück in Salzgitter Drütte wurde ein Pilzsammler vermisst. Er wurde in einem über 7m tiefen Schacht aufgefunden und aus diesem gerettet.

Ab in den Schacht

Es klang dramatisch, doch es handelte sich nur um ein Szenario für den heutigen Ausbildungsdienst. Trainiert wurde die Vermisstensuche in unwegsamen Gelände und die Schachtrettung.

Dieses Szenario zeigt wieder einmal, wie genau eine Vermisstensuche erfolgen muss. Denn es war schwer den Vermissten in dem tiefen Schacht aus zu machen. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde das genaue Vorgehen geklärt und der erste Helfer mit dem Ex-Warngerät und Sanitätsmaterial in den Schacht hinab gelassen. Die Messunegn ergaben, es geht keine Gefahr von der Luft im Schacht aus. Der Schacht wies einen Knick auf, auf dem der Verletzte lag. Behutsam wurde er von hier in das unter dem Schacht gelegene Gewölbe herab gelassen und dann sicher in den Schleifkorb verpackt.

Jetzt zeigten sich die Vorteile des Schleifkorbes gegenüber einem Spineboard oder einer Krankentrage. Der Schleifkorb schützt durch seine Wannenform den Patienten vor weiteren Verletzungen im Schacht. Das Rollgliss reduziert dank seiner Übersetzung den Kraftaufwand beim Hochziehen enorm.

Der Dienst war anstrengend, aber hat viele Arbeitsschritte und Vorgehensweisen weiter vertieft.


  • Ab in den Schacht

  • Sicherung mittels Rollgliss

  • Eng ging es zu im Schacht

  • Über 7m ging es in die Tiefe

  • Der Vorsprung im Schacht war ein zusätzliches Hindernis

  • Der Schleifkorb wurde herabgelassen

  • Knapp war es am Vorsprung

  • Nur gemeinsam gelingt es den Schleifkorb mit der Übungspuppe aus dem Schacht zu holen

  • Ex-Warngerät wird direkt am Körper getragen

  • Auch die Führungsstelle konnte ihre Abläufe trainieren

  • Material der 2. Bergungsgruppe

  • Material der 1. Bergungsgruppe

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