Göttingen, 01.02.2021, von Christopher Isensee

Logistische Unterstützung in Göttingen

Am Wochenende wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst vier Verdachtsstellen im Göttinger Stadtgebiet auf Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg untersucht. Letztlich stellten sich alle vier Verdachtsstellen als amerikanische 500kg Fliegerbomben mit chemischem Langzeitzünder heraus und mussten gesprengt werden.

Bereits seit Oktober letzten Jahres liefen die Vorbereitungen für die Arbeiten am letzten Samstag. Um die THW Kräfte aus dem Regionalstellenbereich Göttingen zu entlasten, wurden auch Einheiten aus unserem Regionalstellenbereich Braunschweig eingesetzt. 

Im Rahmen der Evakuierung mussten 1600 Menschen vorübergehend anderweitig untergebracht werden. Hierfür wurden eigens drei Evakuierungszentren geschaffen. Die Evakuierungsarbeiten wurden von uns am Freitag und Sonntag mit je zwei Kameraden und unserem Mannschaftslastwagen 4 unterstützt.

Am Samstagmorgen gingen zwei weitere Kameraden mit unserem Kipper Ladekran im Ortsverband Göttingen in Bereitschaft, um die Göttinger Fachgruppe Logistik Materialwirtschaft zu unterstützen. Da die Sprengung aller vier Fliegerbomben entgegen den Befürchtungen nur geringe Schäden verursacht hat, konnte die Bereitschaft am frühen Sonntagmorgen ohne Einsatzaufkommen beendet werden.

Auf Grund der langen und guten Vorbereitung seitens aller Beteiligten hat der Fund und die Beseitigung der Fliegerbomben ein gutes Ende genommen.

 

 

Ein ausführlicher Bericht zum Einsatz ist auf der Homepage des federführenden Ortsverbandes Göttingen zu finden: https://www.thw-goettingen.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/vorbereitungen-fuer-entschaerfung-von-blindgaengern/

 

Medien: https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/bombe-goettingen-niedersachsen-entschaerfung-evakuierung-sprengung-zweiter-weltkrieg-schaden-90185924.html


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